FCS verabschiedet sich mit einem Ausrufezeichen
Zum Abschluss der Rückrunde liess der FC Schattdorf nochmals die Muskeln spielen. Gegen den Absteiger FC Hochdorf gab es zuhause einen ungefährdeten 6:2-Sieg, der die starke Schlussserie des FCS würdig krönte. Vor dem Anpfiff wurden vor einer würdigen Kulisse Skander Agrebi, Sandro Stampfli, Yannick Arnold, das Brüderduo Livio und Gian Gisler sowie Coach Reto Infanger mit grossem Applaus verabschiedet.
Erste Halbzeit: FCS dreht früh auf
Der FCS übernahm von Beginn an das Kommando. In der 12. Minute scheiterte Zgraggen aus kurzer Distanz noch knapp. In der 17. Minute wurde sein vermeidliches Tor wegen Abseits aberkannt. Doch der Druck zahlte sich aus. In der 20. Minute fiel das 1:0: Eingeleitet von Cedi Gisler über die linke Seite kombinierte sich der FCS schön durch, am Ende war es Patrick Stampfli, der per Kopf einnickte. Zwei Minuten später legte Noel Gisler mit einer sehenswerten Einzelaktion nach, 2:0. In der 28. Minute erhöhte Zgraggen auf 3:0, er legte den Ball nach einer Flanke am Torhüter vorbei und schob ins Leere Netz. In der 38. Minute stand Zgraggen erneut allein vor dem Torhüter, diesmal blieb er jedoch ohne Erfolg. Zur Pause führte der FCS komfortabel mit 3:0.
Zweite Halbzeit: Hochdorf verkürzt, FCS antwortet
Kurz nach der Pause verursachte der FCS unnötigerweise einen Elfmeter, den Hochdorf zum 1:3 verwertete. Der FCS liess sich davon nicht beirren. In der 51. Minute verpasste Wipfli nach einer Ecke das 4:1 knapp. In der 61. Minute sorgte Tim Gisler mit einem satten Weitschuss aus rund 18 Metern für das 4:1. In der 70. Minute erhöhte Zgraggen nach einem Steckpass von Robin Mahrow auf 5:1. Hochdorf traf in der 75. Minute nochmals zum 2:5, was das Geschehen aber nicht mehr beeinflusste. Den Schlusspunkt setzte Noel Gisler in der 81. Minute nach einem Steckpass von Zgraggen, 6:2.
Fazit
Vier Siege in Folge, sechs Tore im letzten Spiel, ein versöhnlicher Abschluss einer Rückrunde, die lange Zeit nicht nach Wunsch lief. Die Verabschiedungen vor dem Spiel haben nochmals daran erinnert, was eine Mannschaft auch abseits des Platzes ausmacht. Die scheidenden Spieler und Coach Reto Infanger hinterlassen Lücken, die gefüllt werden müssen. Es liegt nun an der Mannschaft, dies zu tun und gestärkt in die neue Saison zu gehen. (rm)










